Podcast aus dem Hamburger Hafen mit Martin Wolfrat

Shownotes

In der neuen Folge von „Hubis Hafenschnack“ spricht Hubi mit Martin Wolfrat, Geschäftsführer von Art-Invest Real Estate und Leiter der Hamburger Niederlassung, über seinen Weg vom Zimmermann über das Architekturstudium bis in die Immobilienbranche. Martin erzählt, wie ihn seine handwerkliche Ausbildung bis heute prägt, nach welchen Kriterien sein Team Projekte auswählt und warum Art-Invest Real Estate Immobilien entwickelt und dauerhaft im eigenen Bestand hält. Gemeinsam sprechen sie über den Alten Wall, Hammerbrooklyn und den verantwortungsvollen Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden. Außerdem geht es um das Inter/Wall Festival und darum, wie Kunst und Kultur dazu beitragen können, Hamburgs Innenstadt lebendiger zu machen.

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00:00:01: Das Herz von Hamburg, das ist der Hafen.

00:00:04: Mit all den Menschen die dort arbeiten leben und lieben.

00:00:07: Sie erzählen mir alle zwei Wochen Geschichten von der Waterkant.

00:00:11: Mein Name ist Hubert Neubacher aber alle nennen mich Hubi.

00:00:15: Ich bin der Chef von Parkassen Meier Und das hier ist

00:00:18: Hubis

00:00:18: Hafenschnack.

00:00:24: Ja moin liebe Hafenschnak-Freundinnen und Freunde Hier ist Hubi im Apparat und ich bin diesmal quasi direkt gegenüber vom Rathaus und sitze mit Martin Wolfrad Hier im Haus von Art Invest Real Estate.

00:00:40: Und du bist hier der Manager, Geschäftsführer?

00:00:44: Unter anderem!

00:00:45: Ich bin nicht alleine aber es ist ein großes Team.

00:00:47: Aber ja das ist korrekt genau.

00:00:49: Genau da kommen wir jetzt gleich drauf weil das ja durchaus eine intensive Geschichte ist so mit Lebensweg und was ihr so macht bis hin was ich im Vorwege erwähnen muss dass dadurch der Hamburger Hafen die Verbindung dazu immer ganz wichtig ist für meine Gespräche.

00:01:03: Lieber Martin, ich freue mich sehr dass ich hier sein darf.

00:01:05: Endlich mal in diesen heiligen Hallen die ich eigentlich nur von außen kenne so ein bisschen weil wir sind im Gebäude am alten Wall und das ist eines eurer großen Projekte würde ich sagen glaube ich wo ihr sehr intensiv investiert und baut und involviert seid.

00:01:24: was findet hier gerade so statt?

00:01:26: der alte wall für alle die jetzt zuhören sich in Hamburg nicht auskennen?

00:01:29: Ich würde jetzt mal grob sagen es vom Rathausmarkt kommt Am Alsterfleet entlang bis

00:01:36: zum Rödingsmarkt.

00:01:37: Genau, also diese ganze große Häuserzeile würde ich mal sagen ist alles Art Invest.

00:01:43: was passiert da gerade?

00:01:45: Also, wir dürfen die eine Seite vom alten Wall entwickeln.

00:01:48: Nicht dass da der falsche...

00:01:49: Ah ja, das Radhaus

00:01:51: aufs

00:01:51: anderen Seite ist fertig!

00:01:55: Der Blick von hier ist natürlich nett aus Rathaus.

00:01:57: und was passiert hier?

00:01:58: Wir haben in den Fallen im Fordernteil angefangen, wo wir jetzt drin sitzen.

00:02:03: Wir haben mit der Entwicklung angefangen und dann ist es immer weiter angewachsen tatsächlich.

00:02:07: Und jetzt dürfen wir sagen, dass wir tatsächlich eine Seite vom alten Wall irgendwann Mitte nächsten Jahres fertigentwickelt haben... Wahnsinn!

00:02:16: ...und da sind verschiedenste Nutzungen tatsächlich

00:02:18: drin.

00:02:19: Und du bist jetzt Geschäftsführer seit Anfang diesen Jahres?

00:02:23: Genau, genau.

00:02:25: Und hast ja auch einen echt guten Weg hingelegt.

00:02:29: also ich sage mal von der Ausbildung her, Zimmermann

00:02:32: Ja, das sag ich auch jedem gerne.

00:02:34: Weil es total schön finde?

00:02:35: Ja,

00:02:36: ich auch!

00:02:36: Das ist irgendwie so dieses Handwerk und auch am Wochenende... Ich hab drei kleine Kinder mit denen irgendwie mal im Garten zu stehen.

00:02:42: Und keine Ahnung, ich habe zum Beispiel mal das Carport selbst gebaut weil man weiß irgendwie wie's geht und dann nimmt man die Kinder mal mit und das macht einfach total viel Spaß.

00:02:52: ja Du hast es fast schon erklärt, aber was hatte ich damals gereizt?

00:02:55: Ich bin ja auch ein großer Verfechter des Handwerks.

00:02:57: Ich würde sogar sagen das ist auch Hafenschiffer, was nicht hundertprozent Handwerk ist, aber so ein bodenständig ehrlicher Beruf ist.

00:03:04: Auch in meiner Familie wird viel Handwerk gelehrt.

00:03:08: Warum bist du Zimmermann geworden damals?

00:03:11: Ehrlicherweise glaube ich habe es ein bisschen so in die Wiege gelegt bekommen weiß ich gar nicht.

00:03:16: Also mein Vater hat viel mit mir gemacht tatsächlich oder sowas das Handwerk betrifft und Es gibt so eine Geschichte, ich glaube, ich kann es erzählen.

00:03:24: Auf einmal kam meine Mutter in den Garten und wir standen hinten und ich hatte ... Ich glaub' ich war vielleicht acht oder so?

00:03:30: Und ich hatte die Motorkettensäge in der Hand.

00:03:32: Vielleicht zehn!

00:03:33: Also nicht das jetzt hier irgendwelche.

00:03:36: Aber ich wollte nur sagen... Meine Mutter hat irgendwie die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen aber dadurch dass mein Vater ... mich viel machen lassen.

00:03:43: Und ich glaub, das ist zu der Grundsteine und es hat mir halt immer Spaß gemacht.

00:03:46: Für mich war's immer wichtig tatsächlich vor dem Studium ... Ich wollte's immer gerne vor dem studium machen.

00:03:50: Tatsächlich auch was Handwerkliches lernen.

00:03:52: Ich glaube in dem Alter ist man ja vielleicht so ein bisschen, dass man noch nicht genau weiß, was man später macht.

00:03:58: Im Nachhinein war das für mich total wertvoll.

00:04:02: Diese Spruch-Lehrjahre sind keine Heernjahra da ist was kann.

00:04:05: Kann ich

00:04:05: auch.

00:04:07: Bei Wind und Wetter irgendwie draußen ... Das war einfach tatsächlich bringend.

00:04:12: Ich ziehe davon heute auch noch und meine erste Baustelle, als ich fertig studiert habe, war ein Mieterhausbau.

00:04:18: Und ich war dann halt Mitte zwanzig und da haben die auch gedacht, da kommt der Jungspund von der Uni.

00:04:23: Und hat keine Ahnung von Mieter ausbauen.

00:04:25: Ich habe das auch nicht irgendwie, wenn ich das so sagen darf raushängen lassen, sondern bin einfach nett mit denen ins Gespräch kommen und den Handwerkern.

00:04:30: Die haben relativ schnell

00:04:32: verstanden...

00:04:34: Ja genau!

00:04:34: Das war eigentlich so irgendwie.

00:04:36: Ich muss tatsächlich jetzt ein Gruß rausschicken.

00:04:37: Ich hoffe er hört zu.

00:04:38: Ich werde ihn rennern.

00:04:39: Mein Neffe in Österreich der ist auch Zimmermangel.

00:04:42: Und er liebt diesen Job.

00:04:44: Der liebt

00:04:44: den Job und hat dort sogar Musik einfließen lassen, macht ihm Sommer Zimmermann und ist im Winter – wir sind in einem Bergen dort – ist dann auf dem Berg auf der Hütte und so und hat so Sommer-Winter-Saison und nutzt das sehr gut.

00:04:54: Also lieber Benjamin, herzliche Grüße

00:04:56: auch von mir!

00:04:57: Servus

00:04:57: nach Österreich!

00:04:59: Du hast genau das schon erwähnt und du hast danach studiert?

00:05:02: Genau.

00:05:03: Und bist dann irgendwann ja ins Investmentgeschäft eingestiegen?

00:05:06: War das schon so vorgeplant?

00:05:08: oder wie erzählen wir kurz, wie bist du da reingerutscht In den letzten Jahren?

00:05:13: Gerne.

00:05:13: Also, im Jahr zweitausendfünf bin ich irgendwann nach Hamburg weil ich gerne in die Großstadt wollte irgendwie kommen vom Land aus Schleswig.

00:05:18: und dann habe ich mir überlegt Ich hab Architektur studiert, wollte aber immer gern das Kaufmanusche Und damals gab es noch nicht diesen Real Estate-Schwerpunkt als Studiengang Zumindest nicht in der Tiefe wie ich mir das so vorgestellt hatte.

00:05:32: Dann habe ich mich überlegt, Architektor ist total spannend Aber es muss halt auch kaufmanuschen ein bisschen durchleuchtet werden.

00:05:38: und habe dann tatsächlich angefangen in Schleswig-Holstein, in Eckernförden.

00:05:42: Und da habe ich festgestellt dass die sehr künstlerisch ausgelegt waren.

00:05:47: das war nicht das was ich wollte hab dann gewechselt tatsächlich bin nach Lübeck gegangen ... hab in Hamburg dann auch gewohnt und da konnte ich dieses, tatsächlich das Kaufmännische für mich auch schon prägen während der Studienzeit.

00:05:57: Also ich habe auch nicht das Modell das klassisch überbaut sondern habe eine Diplomarbeit geschrieben.

00:06:01: So als die Architekten, die bauen ja immer große Modelle...

00:06:04: Ja also ja genau!

00:06:06: Und große Zeichnungen und die waren alle ganz verwundert warum ich denn irgendwie so eine sechzigseitige Diplomerweiter schreibe wie auch immer?

00:06:14: Na ja, und hab das dann halt irgendwie fertig gemacht.

00:06:17: Und da kam das Kaufmanuscheher.

00:06:19: Dann war es für mich ... Ich bin von der Ausbildung Techniker tatsächlich.

00:06:23: Aber die zwanzig Jahre haben mir diesen kaufmannischen Partner natürlich beigebracht und so ist es weitergewachsen.

00:06:29: Genau seit sechs Jahren bin ich jetzt hier tatsächlich für die Niederlassung in Hamburg verantwortlich.

00:06:33: Wahnsinn!

00:06:36: Wie stelle ich mir das jetzt vor?

00:06:37: Niederlassung in Hamburg.

00:06:38: Jetzt

00:06:39: sind wir hier in einem großen Büro-Trakt, würde ich mal sagen.

00:06:42: Wie viele Personen seid ihr hier

00:06:43: im Standort?

00:06:44: Wir sind dreißig.

00:06:45: Okay.

00:06:46: Wichtig ist immer bei uns... Wir sind ja vom Herzen her sage ich mal Projektentwickler, aber wir halten die mobilen auch.

00:06:52: Also es heißt... Wir sind jetzt nicht der klassische Trade Developer, der irgendwie die Häuser baut und dann verkauft sondern wie halten sie?

00:07:00: Und dadurch haben wir verschiedene Abteilungen auch also im Asset Management Bereich, im Property Management Bereich und so ein bisschen... Ich will gar nicht so tief in dieses technische vielleicht einsteigen, aber das heißt nur wir bewirtschaften halt wirklich Die ganze, also den dreihundertsechstig Grad.

00:07:13: Blick haben wir halt auf die Immobilien.

00:07:15: Das heißt...

00:07:16: Und das bleibt auch dauerhaft so.

00:07:17: dann?

00:07:18: Genau ist es.

00:07:18: Okay okay und wie stelle ich mir jetzt vor welche, wie sucht ihr Projekte aus?

00:07:25: Also hier in Hamburg habt ihr jetzt wie gesagt den alten Wald.

00:07:27: Es ist ja sehr prominent entwickelt ihr weiter und macht sie richtig toll.

00:07:33: Und macht da tolle Sachen draus, dann komme ich gleich noch

00:07:35: drauf.".

00:07:36: Wie geht dir daran an Objekte zum Beispiel in Hamburg?

00:07:40: Oder was wäre gerade nur von Interesse um sagt das kann man richtig schön machen oder so?

00:07:44: Was sind die Kriterien, wo nachher geht?

00:07:47: Also im Moment ist es ja auch kein Geheimnis.

00:07:50: Die Immobilienbranche hat's grad nicht ganz leicht.

00:07:53: Das Schöne ist aber, das hatte ich gerade eben angerissen dadurch dass wir Bestandshalte sind viele Immobilie in dem Bestand haben hat die Medaille immer zwei Seiten so.

00:08:01: Und wenn wir jetzt neue Projekte uns anschauen, wie zum Beispiel die Deutsche Bank, die wir jetzt Anfang des Jahres am alten, weil auf der anderen Seite tatsächlich dann erwärmen konnten...

00:08:09: Geht schon mal rüber?

00:08:10: Ja

00:08:10: aber weiter geht es ja noch nicht so wirklich.

00:08:13: Das Rathaus ist was wir nicht wollen und wie gehen wir daran?

00:08:17: also für uns ist natürlich immer wichtig auch zu schauen perspektivisch welche Nachfrage ist da, welche Nutzer gehen da rein Wie entwickelt sich der Markt auch in der Zukunft?

00:08:28: Und dann schauen wir halt, welche Möglichkeiten sicher geben.

00:08:31: Wir sind historisch ehrlicherweise auch in Hamburg gewachsen eigentlich im CBD-Bereich.

00:08:37: Das heißt wirklich im inneren Bereich von Hamburg im Innenstadtkern und die Objekte von uns... Wir haben jetzt hier achtzehnt in Hamburg, sind fußläufig auch tatsächlich erreichbar.

00:08:48: Hier ist die Nachfrage, wir sind auch tatsächlich froh, wir haben eine sehr hohe Auslastung im Bestand Retail, Büro-Einheiten, Wohnungen tatsächlich.

00:08:57: Und hinten kommt noch ein neues Hotel dazu mit dem Objekt das wir gerade umbauen oder ergänzen.

00:09:03: und wenn wir jetzt ein neues Projekt wie gesagt anfangen würden dann wäre das wahrscheinlich in erster Linie jetzt erstmal zu schauen dass die Lage funktioniert.

00:09:13: Aber da muss man ja auch in gewisser Vorleistung sein.

00:09:15: Das heißt, ihr habt jetzt schon bewiesen was ihr könnt ich sage es mal so platt und entsprechend habt ihr natürlich wahrscheinlich ein gewisses Vertrauen in die Bereiche wirtschaftlich mal wichtig abgesehen, dass solche Dinge auch an euch herangetragen werden wenn solche Objekte dann irgendwo zur Verfügung stehen weil ihr macht wirklich etwas besonderes draus aus vielen Dingen.

00:09:33: also ihr seid im Resehaus.

00:09:36: Ihr seid, haben wir Proklinis vielleicht was?

00:09:38: Das kann man googlen wer möchte gehört dazu.

00:09:41: also es sind ja alles auch ein bisschen so Vorzeigeobjekte.

00:09:43: aus meiner Sicht

00:09:44: Ja, absolut.

00:09:48: Wir freuen uns auch und viele haben tatsächlich auch Denkmal-Schutzbezug.

00:09:51: Das ist ein Thema was wir eigentlich bei allen Objekten fast haben außer bei Hammer Brooklyn oder dem einen oder anderen Kleinprojekt.

00:09:59: Hammer Brooklyn ist ja ganz neu, es sind relativ

00:10:01: neue

00:10:02: Gebäude.

00:10:03: Ich

00:10:03: hätte nie gedacht dass dort noch so einem Gebäudchen passt!

00:10:06: Ja, und die Geschichte ist ja auch irgendwie so mit thirty-six Lkw's den Pavillon von Mailand von der Expo abgebaut und hier rübergefahren.

00:10:15: Und das war ja ein temporäres Haus tatsächlich.

00:10:19: Das war auf der Welterstellung in Mailand der fünfte Windabend durch.

00:10:23: Da sind zwar Tore runtergegangen aber es war kein Bürogebäude und wir haben uns halt gedacht okay jetzt baut man den einfach mal ab, dass ich das so ein bisschen fahre.

00:10:30: So war es natürlich nicht.

00:10:31: Aber so und bauen ihn hier wieder auf dann wollten wir ihn voll digitalisieren was wir geschafft haben tatsächlich Und als Bürohaus noch herstellen und da gibt's ja verschiedenste Vorschriften die normal wie auch nicht zu tief eingehen aber die man natürlich einhalten muss und das war schon sehr herausfordernd.

00:10:46: Aber wir haben es auch gestartet.

00:10:47: Es wurde dann ausgezeichnet als digitales Haus der Welt, tatsächlich und ist schon Landmark?

00:10:52: Ist

00:10:52: schon ein Hingucker, genau.

00:10:53: Ich würde gerade sagen auch direkt am Kanal im Oberhafenquartier immer weit das Sinne, würde ich mal sagen Das ist schon toll!

00:10:59: Also wer mal gucken möchte, googlet mal, ist ein sehr sehenswürdiges Haus Und optisch wirklich einen Hingucke Auch in der Ecke, weil ich mal sozusagen da direkt an der Brücke Ja also ich finde das großartig.

00:11:10: und jetzt drauf eingehen nochmal alter Wall.

00:11:15: Heute beginnt ein Festival direkt, ich würde sagen ja auf dem Alsterfleet.

00:11:20: Du würdest jetzt sagen an den Gebäuden am Alsterfleet

00:11:24: in der

00:11:24: Verbindung.

00:11:26: Und zwar ist es das Intervallfestival.

00:11:29: Das geht jetzt sieben Tage glaube ich und findet zum dritten mal statt?

00:11:34: Ich weiß es jetzt gar nicht.

00:11:36: Zum sechsten Mal tatsächlich.

00:11:39: Erklär mal bitte was ist das Inter-Vall-Festival?

00:11:43: Ja, es ist tatsächlich aus einer Idee entstanden vor sechs Jahren mit Michael Bartz.

00:11:48: Wir haben gesagt wir möchten gerne also wir entwickeln Immobilien ja aber wir möchten irgendwie auch das Thema Corona und so hat uns alle bewegt.

00:11:57: Wir möchten den Außenbereich mit reinziehen und die Stadt noch lebhafter lebendiger machen und vor allem aber auch Am Anfang so ein bisschen was für die Mieter machen, also so hat sich das irgendwie entwickelt.

00:12:08: Und dann haben wir gedacht Menschen machen wir das doch mal mit Michael Barz oder fragen ihn ob er nicht Lust hat mit uns das Gebäude zu beleuchten.

00:12:15: und die Idee ist entstanden weil der natürlich... Blueport macht, jeder kennt ihn.

00:12:18: Genau,

00:12:19: muss man so ein bisschen erwähnen Michael Batz auch schon bei mir im Gespräch gewesen übrigens, der den Blueport erfunden hat.

00:12:26: Und früher die Blue Goals, ganz lange her, also Lichtkünstlers haben wir euch den man eigentlich kennt.

00:12:31: Ja

00:12:31: absolut und davon waren wir total angetan und haben dann gesagt dann lass uns doch einfach mal jetzt den Altenweil erstrahlen und ich sag mal es war eine Schnapsidee das kann man glaube ich so sagen Und es ist immer größer geworden und das freut mich total.

00:12:47: Das ist wirklich herangewachsen, im letzten Jahr war das Polizeiorchester dabei.

00:12:52: Miete haben was gemacht.

00:12:52: Bozeos Kunstform hat auf der anderen Seite Kunst auf die Fassade gespielt.

00:12:56: Passanten kommen, gehen durch den Altenwald über die Brücke können was trinken.

00:13:01: Der Nicker Jazz Club macht ein Konzert es gibt einen Schleusenkonzert Da stehen sie wieder Trompete.

00:13:07: und also wirklich wir machen davon mal so kurze Filme Und ich schaue mir die danach immer gerne an.

00:13:12: Ich fühl mich wirklich immer noch Gänsehaut weil das ist einfach eine ganz tolle Sache und ich freue mich gerade dieses Jahr Es ist das sechste Jahr dann halt Alles im Flux ist das Motto, also alles in Bewegung.

00:13:26: Das finde ich passt zur Stadtgeschichte hier.

00:13:28: auch der ganze alte Wald ist in Bewegungen Wir bauen weiter.

00:13:33: Das Haus der Bürgerschaft ist bei uns eingezogen, Frau Veit freu ich mich sehr dass sie als Präsidentin der Bürgerschaft mit das Intervallfestival eröffnet und so haben sich immer mehr Bausteine gegeben und die mediale Aufmerksamkeit ist auch größer geworden.

00:13:48: es freut uns total.

00:13:49: Und es ist ja auch Teil dessen was wir uns alle wünschen oder was großes Thema ist wie kriegen wir die Innenstädte ein bisschen mehr belehrt wieder und wo ist etwas los?

00:13:58: So und da tut sich in Hamburg einiges also nicht nur jetzt im alten Wald, sondern ein Stück weiter.

00:14:02: Ich sag mal am Chile Haus ist gerade die Fläche neu und so weiter.

00:14:05: Also da ist ja schon in Stadtmäßig viel.

00:14:08: am Werden untertragt er enorm viel bei.

00:14:11: und dieses Intervallfestival zur Erklärung also es wird Lichtgestaltung geben immer natürlich am Abendsbereich logisch so und drüber hinaus Musikprogramme in den verschiedenen Bereichen und was mich jetzt auch besonders interessiert jetzt auch im Bereich der Gebäude Ihr habt ja doch viel darüber hinaus mit Kunst und Kultur zu tun.

00:14:33: Wie kommt das denn?

00:14:34: Ich hab's im Vorgespräch kurz gesagt, es ist wie bei mir mit den Backassen ich könnte auch nur Haferundfahrten und sonst was machen und habe ja auch irgendwann angefangen bunt zu werden, Kunst- und Kulturstadt finden zu lassen.

00:14:44: Das muss ja eine Leidenschaft sein dass jemand dem Hause vielleicht du sagt nee da haben wir Bock drauf das machen wir plus den Effekt natürlich mitzunehmen den es am Ende hat.

00:14:52: also dieses erste Intervall vor sechs Jahren oder sieben Jahren.

00:14:56: Der Erfolg war ja nie voraus zu sehen und man hat es einfach mal gemacht.

00:15:00: Aber das beschreibt uns glaube ich auch, wir sind da sehr pragmatisch.

00:15:04: einfach mal machen ausprobieren.

00:15:06: Unser Motto ist auch, man kann mal einen Fehler einmal machen.

00:15:09: Und dann nicht nochmal.

00:15:12: Aber deshalb glaube ich und da sind wir wirklich total tolerant und gehen in die Richtung und wollen das ja auch tatsächlich gerne neue Sachen ausprobieren.

00:15:18: Das Thema Kunst... Wir haben jetzt bei Meidenweilen zum Beispiel mit Olafur Eliasson die Gesellschaftsspiegel davor gestellt.

00:15:26: Weil wird der gerade umgebaut oder ist jetzt fast fertig?

00:15:30: Und das Thema Kunst beschäftigt uns.

00:15:34: Fragtest du tatsächlich Auch in der Geschäftsführung gibt's da wirklich Liebhaber, die sozusagen das Thema gerne mit unterstützen möchten und auch nach außen bringen möchten.

00:15:43: Und ich glaube es verbindet auch wirklich gut das Thema Außenbereich mit Innenbereich und dann verschwimmt auf einmal irgendwie so ein bisschen auch dieses wo bin ich eigentlich?

00:15:51: jetzt bin ich draußen.

00:15:52: was nämlich war denke ich rein ins Haus.

00:15:55: Ich finde, das ist ein bisschen auch eine andere Art von Entwicklung.

00:15:59: Und da streicht vielleicht die Art, dass wir ab und zu mal etwas anders machen wollen als die

00:16:05: anderen.

00:16:05: Ja ich find's also eine enorme Bereicherung für so einen Innenstadtbereich oder wie dieses Quartier... Was glaubst du?

00:16:10: Ein eigenes Quartiereis oder so?

00:16:12: Wahrscheinlich gehört es zum City Management noch, weiß ich gar nicht.

00:16:15: Was meinste jetzt?

00:16:16: Der alte Wall?

00:16:17: ist das ein eigenes Quartier?

00:16:19: Das haben wir tatsächlich, also für uns ist es mittlerweile ein Quartiert.

00:16:22: Also in Summe sind's ja jetzt knapp hunderttausend Quadratmeter mittlerweile.

00:16:28: Es sind alle Bausteine enthalten und es gibt Büro, es gibt Retail in den Erdgeschoss Zonen Im hinteren Bereich, was wir jetzt gerade fertigstellen und mit den nächsten Jahres fertig sind.

00:16:37: Da haben wir Hotel, da haben wir Wohnungen, hat sich Wohnung tatsächlich auch Büroflächen... Ist ja

00:16:42: auch sehr spannend!

00:16:43: Ich kenne das als Sofitel des Hotels oder davor noch auch davon der Wasserseite her.

00:16:49: ich hoffe dass kriegt wieder ein Anleger

00:16:51: Das Hotel?

00:16:53: Auf jeden Fall.

00:16:54: Wir haben

00:16:55: immer viele Gäste da abgekommen.

00:16:57: Ist ja auch ein Fahrweg bis zum Rathaus, bis zur kleinen Alster.

00:17:01: also was ich wirklich aus meiner Sicht sagen kann und ich bin ja auch mit vielen Menschen unterwegs die im Tourismus tätig sind.

00:17:07: Also was jeder macht bereichert sehr.

00:17:09: Ich glaube es dient der Nachbarschaftspflege weil ihr alle miteinander zu tun habt.

00:17:13: Ihr habt auch Janin Platz eine ganze Zeit lang glaube ich Unterschlupft gewährt ich darf das sagen ganze Zeit lang eine Pop-Abgalerie bei euch Richtung Rathausmarkt, die sie auch super bespielen hat.

00:17:27: Und ich glaube diese Offenheit, Lockerheit das macht ja schon irgendwie aus dass so ein Umfeld tatsächlich anders wahrgenommen wird.

00:17:34: also da wird gegenüber Bürgermeister und Co der Senat ja auch wahrscheinlich sehr dankbar sein, dass da jemand so kreativ ist oder?

00:17:41: Also ich glaube schon... Ich gehe

00:17:42: jetzt mal davon aus!

00:17:43: Ja nein und wir haben da auch wirklich.. Da hat sich sehr viel Vertrauen aufgebaut wenn ich das zu sagen darf.

00:17:48: wie immer das Haus der Bürgerschaft als neuen Mieter bei uns.

00:17:51: Die haben ein ganzes Haus, das wir langfristig anmieten und ... Das war eine lange Reise über fast sechs Jahre von der ersten Idee bis zur Fertigstellung.

00:17:59: Und das ist natürlich auch immer so ein Challenge, wenn man es da nicht schafft rechtzeitig fertig zu sein und nicht im Budgetrahmen dann hat man vielleicht die Stadt gegen sich...

00:18:07: Ja!

00:18:08: ...und wer was schafft ist alles gut und das haben wir geschafft.

00:18:10: Also ich sage das jetzt auch so ein bisschen mit einem Spunzler aber es war auch harte Arbeit von dem ganzen Team tatsächlich und wir freuen uns, aber ich konnte gerade gestern nochmal Tatsächlich auch mit Vorfalldurchsperr hängen.

00:18:23: Und die fühlen sich wohl in dem Haus und finden die Verbindung zum Rathaus total toll, das freut uns.

00:18:29: Weil die Häuser funktionieren halt wirklich immer nur dann wenn die Mieter da drin glücklich sind.

00:18:34: Ansonsten können es die schönsten Häuser sein.

00:18:37: Wenn wir keine glücklichen Mietern darin haben, macht das nicht so viel Sinn.

00:18:40: Also was ich sagen kann... Ich bin ja im Vorstand des Bozehres Kunstklubs also bin auch bei der nächsten Eröffnung Wo der Abend dabei, wo Katrin Baumstack und Tim ja ganz tolle Sachen machen im Rahmen des Prozeos Kunstforums.

00:18:52: Und auch da spiegelt es sich wieder wenn ich da drin bin in den Sitzungen oder dabei sein darf dass das Umfeld auch echt sehr positiv wahrgenommen wird.

00:19:02: Ich danke mal in meinem Sinne dafür, dass ihr sowas macht.

00:19:05: Weil es mich persönlich auch ein bisschen bestätigt, dass man Dinge wie gesagt einfach nur machen sollte und unabhängig davon ob das Ergebnis dann so positiv aufgenommen wird.

00:19:13: aber wenn man's nicht einfach mal macht und versucht dann können solche Dinge nicht gestaltet werden.

00:19:18: von dem her glaube ich mach dir das super!

00:19:20: Ich weiß jetzt auch noch kurz darauf hin, dass im letzten Jahr auch die Nacht der Kirchen stattfindet nicht im Rahmen, aber auch in dem Zeitraum im zwölften Neunten.

00:19:29: Wo wir mit der Rathaus-Passage tatsächlich eine Andacht auf ein paar Kassel machen.

00:19:33: Wir werden am Samstagabend einmal durch hier durchs Licht fahren, mit der Säutentür.

00:19:36: Fällt mir gerade ein!

00:19:37: Da werde ich mitfahren glaube ich so.

00:19:40: Hast du noch Platz frei?

00:19:41: Ja, wir können uns verabreden, ich sag Bescheid also... Ich habe am twenty-Einzig

00:19:44: Uhr geht's

00:19:45: los, genau das mache ich dann.

00:19:48: Lieber Martin, das war es schon.

00:19:49: Also ich danke dir sehr fürs Gespräch und für diese Einblicke.

00:19:52: Und gibt noch mehr zu erzählen.

00:19:54: vielleicht komme ich ja nochmal wieder

00:19:55: Vielen, vielen Dank.

00:19:59: Das war sehr nett!

00:20:07: Danke!

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