Podcast aus dem Hamburger Hafen mit Johann Lafer
Shownotes
In der neuen Folge von „Hubis Hafenschnack“ trifft Hubi im Hamburger Hafen auf Sternekoch, Unternehmer und TV-Legende Johann Lafer. Gemeinsam sprechen sie über die Steiermark, echte Gastfreundschaft, prägende Erfahrungen im Ausland und darüber, warum Erfolg für Lafer vor allem mit Fleiß, Demut und Bodenständigkeit zu tun hat. Außerdem verrät er, warum Hamburg für ihn eine ganz besondere Stadt ist, weshalb ihn seine Heimat bis heute erdet und was die Erlebnisregion Graz für Genießer, Entdecker und Erholungssuchende so besonders macht. Ein Gespräch über Werte, die bleiben – egal wie weit man in der Welt gekommen ist.
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00:00:01: Das Herz von Hamburg, das ist der Hafen.
00:00:04: Mit all den Menschen die dort arbeiten leben und lieben.
00:00:07: Sie erzählen mir alle zwei Wochen Geschichten von der Waterkant.
00:00:11: Mein Name ist Hubert Neubacher aber alle nennen mich Hubi.
00:00:15: Ich bin der Chef von Parkassen Meier Und das hier ist Hubis Hafenschnack.
00:00:24: Ja moin liebe Hafenschnackfreunde Hubi haben Apparat und diesmal darf ich sogar ein Servus-Song Weil ich habe einen ganz besonderen Gast Johann Lafa
00:00:32: Servus.
00:00:34: Ich freue mich sehr, dass wir sprechen können.
00:00:36: Wir sind im Hamburger Hafen und müssen so ein bisschen die Brücke schlagen.
00:00:41: Ich schwank auch schon, merke ich zwischen Dialekt und Hochdeutsch.
00:00:43: Ich glaube das dürfen wir.
00:00:45: Weil ich ja Steierer bin und du der viel Bekannterin natürlich auch als Steirer mal kommst?
00:00:51: Genau!
00:00:51: Ich komme aus Gras, bin dort aufgewachsen geboren.
00:00:56: Und wir haben uns, das muss man vielleicht auch sagen weil es ja Hafen schnack heißt.
00:00:59: Wir haben heute ein schönes Event wo wir die Region Erlebnis Richtung Graz vorstellen wollen komme ich gleich drauf.
00:01:05: Wir habe uns kennengelernt schon ein paar mal gesehen im Yufa Hotel in der Hafencity.
00:01:09: Das ist quasi so der... Wo die Steiermark einen kleinen Anker in Hamburg geworfen hat?
00:01:14: Genau genau das gehört der steirischen Besitzern soweit ich weiß und sie haben dort so eine kleine Steiermarktrestaurant oder so ein Treffpunkt.
00:01:24: Ja, das hat was damit zu tun.
00:01:26: Dass dieses Unternehmen auch in der Steiermark-Hotels hat und ... ja, Steirer müssen zusammenhalten!
00:01:31: Es ist so ein kleines Bundesland wenn die im Ausland sind.
00:01:34: Dann muss man gucken dass es denen dort auch gut geht und deswegen... ja, wenn wir etwas machen im Auslands sprich ich hier in Deutschland Hamburg dann ist natürlich das Hilfvorteil der Anlauf.
00:01:43: und umso schöner für mich, dass dieses Netzwerk auf Bauen funktioniert.
00:01:47: Genau.
00:01:48: Ja, bevor wir einsteigen in die aktuellen Sachen ... Man kann ja ganz viel nachlesen, der ganzen Lebenslauf
00:01:53: usw.,
00:01:54: was mich interessiert... War Koch immer dein Beruf, was du werden wolltest?
00:01:59: Ich bin ja gelernter Kellner übrigens.
00:02:01: Wo ich sehr viel Wert drauf lege.
00:02:02: Also auch die Gastronomie und diese Berufe haben in Österreich aus meiner Sicht manchmal einen höheren Stellenwert.
00:02:07: Ja definitiv weil Gastfreundschaft natürlich auch vom Brudersozialprodukt des ganzen Landes eine wesentliche Rolle spielt.
00:02:16: Und natürlich auch die Möglichkeiten dort in der Gastronomie zu arbeiten durch den vielen Tourismus extrem groß sind.
00:02:21: also Das war damals nicht so, da sind die Steierer eher ins Ausland gegangen.
00:02:26: Mittlerweile bleiben sie zu Hause weil sie dort auch eine Mega-Bühne bekommen wenn es um Dienstleistung in der Gastronomie geht.
00:02:33: aber wie gesagt zurück vielleicht auf den Ausgangspunkt Kellner Koch.
00:02:36: ja ich habe in Österreich Koch gelernt und ich wollte eigentlich immer weil ich bei meiner Mutter zuhause gesehen hab was das bedeutet aus Lebensmitteln die wir selber auf dem Bauernhof dann später produziert haben, etwas zu machen.
00:02:51: Das war für mich so faszinierend zu sehen wie aus dem Nichts nämlich einen braunen Baum im Frühjahr.
00:02:57: ein grüner Baum wird dann wachsen da irgendwelche Blüten dran und dann kommen die Bienen bestäuben diese Blüte dann wächst daran eine Aprikose und irgendwann ist du daraus Knödel.
00:03:06: und das hat mich so fasciniert Natürlich auch gleichzeitig manchmal traurig gestimmt, weil die Natur uns nicht immer alles das gebracht hat was wir wirklich haben wollten.
00:03:15: Aber es war halt ein Kreislauf und dieser Kreislauf dieses Nachhaltige dieses... Aus dem erlebten Selbstleben war für mich faszinierend.
00:03:23: Super!
00:03:24: Und da ging es ja schon in die Welt hinaus, das kenne ich aus meiner Zeit auch noch sonst wäre ich nicht in Hamburg gelandet was jetzt nicht die weite Welt ist aus Österreich aber trotzdem du warst ja auch viel unterwegs.
00:03:35: Ja
00:03:37: ich wollte immer schon weg aus Österreich weil mir war klar dass wenn man heute über Dinge sprechen möchte die man später vielleicht verkörpern will oder soll Man muss auch das Authentische mal mitbekommen haben.
00:03:52: Also vieles aus unserer Küche oder aus der Küche schlechthin ist entstanden aufgrund einer sehr armen Situation und wenn man heute sagt, man geht in ein asiatisches Restaurant dann ist erstmal die Asiatische Küche extrem vielfallsreich.
00:04:07: Und speziell, wenn man dann sagt okay ich möchte jetzt Chineses essen.
00:04:11: Dann hat es ja nichts mit dem Verständnis zu tun was wir hier haben sondern da muss man wirklich mal eine Zeit lang in dieses Land gehen.
00:04:18: Man muss dort arbeiten und das von der Bike auf mitbekommen.
00:04:21: Was ist deren Philosophie?
00:04:23: Woher kommt das?
00:04:24: Was steckt dahinter?
00:04:26: Was ist durch was entstanden?
00:04:28: Und dann hat man die viel größere authentische Ausstrahlung.
00:04:32: Man ist selbstsicherer Man kann es viel besser beschreiben, auch dokumentieren und auch dem Gast damit eine Freude machen.
00:04:40: Deswegen war meine Devise immer durch Gutes, lerne das woanders und komme wieder nach Hause.
00:04:46: Deswegen habe ich sehr viele Jahre im Ausland verbracht und im Nachhinein muss ich sagen hat mir das sehr gut genannt und das war auch der Anlass unserer Kinder die schon sehr früh ins Ausland gegangen sind in den Rad wo meine Mutter immer gesagt hat, aber die Mutter gesagt hat und natürlich meine Eltern und allem gesagt.
00:05:02: Wie kann man die Kinder so früh aus dem Haus lassen?
00:05:04: Also wenn ich heute sehe was es denen geworden ist dann weiß man dass man einfach durch die Weltoffenheit, durch die Fremdensprachen, durch das ... Ich sag's mal Durchkämpf in anderen Ländern viel selbstbewusster wird Und ich war ja auch hier in Hamburg, ich werde nie vergessen, als
00:05:19: ich bei
00:05:21: Vier aus angefangen habe Ich hatte ja keine Ahnung.
00:05:24: Ich musste am zweiten, da glaube ich, einen Hummer zubereiten.
00:05:26: Der kam von Gödigen hier vom Fischereihafen.
00:05:29: Also in der Nähe an der Hafenstraße und dann ... Ich hab den nur gekannt als Plastik an der Wand in der Berufsschule.
00:05:35: Da musst du plötzlich das kochen!
00:05:37: Das haben wir was du gar noch nie gesehen hast, Leber.
00:05:40: Nee Gott,
00:05:40: ich sag mal, im Lehrbetrieb war es jetzt nicht auf der Speisekarte, gell?
00:05:44: Und in der Berufsschulle auch nicht.
00:05:46: Ja genau.
00:05:46: Da
00:05:47: gab's ein Plastikummer.
00:05:49: Genau.
00:05:50: Wie sind deine Erinnerungen an Hamburg von damals?
00:05:52: Also außerhalb der Küche, wenn du jetzt wieder hierherkommst.
00:05:55: Du bist ja regelmäßig hier auch durch Fernsehen und so weiter...
00:05:58: Ich lebe fast zwei bis drei Monate im Jahr in Hamburg, weil ich ja so viele Sendungen hier habe.
00:06:02: Jetzt weniger früher hatte ich ja also viele Sendung.
00:06:05: Aber ich bin immer noch viel hier, weil das Thema Medien in Hamburg natürlich der zentralen Mittelpunkt ist.
00:06:10: Ich hab auch viele Freunde hier, Badenkinder und alles Mögliche.
00:06:15: Hamburg ist eine Stadt, in der ich mir am Anfang schwergedan habe.
00:06:19: Weil die Mendeleität der Österreicher passen nicht mit den Hamburgern zusammen.
00:06:23: Das war große Anlaufzeit ... Man
00:06:26: kann sich anpassen.
00:06:29: Ich hab lange Zeit gedacht, naja, sie können mit mir nichts anfangen weil ich vielleicht anders bin als die.
00:06:36: Aber zum Schluss, als ich da eine Zeit lang hier war, habe ich so wahre Freunde ... Sag mal, als Freunde bezeichnend dürfen.
00:06:44: Mit denen ich heute noch ein enges Verhältnis habe.
00:06:47: und da muss ich sagen das kann nicht von jeder Stadt behaupten Hamburg ist eine Mega-Stadt.
00:06:52: Ich liebe Hamburg und ich muss sagen also wenn ich heute nochmal Ja, ich bin jetzt im Rentenalter aber wenn ich noch einmal beruflich etwas wählen müsste oder dürfte Da wäre sicherlich Hamburg ganz weit vorne.
00:07:05: Das freut uns sehr.
00:07:06: Ich bin ja auch jetzt in der Stadt, durch den Kelleneide-Hotellerie nach Hause gekommen und habe es bis zu meinem eigenen Schiffsbetrieb geschaffen.
00:07:14: Da hat es gerade einen großen Change gegeben.
00:07:16: Ich kann das nur unterstreichen.
00:07:17: ich bin ganz früh von zuhause weg muss man ausholen Ob du ... kennst du Jugend am Werk?
00:07:22: Das gab's früher mal.
00:07:23: Da hab ich einen Gastrokurs gemacht, da ich nicht wusste nach der Schule wohin und von dort wurde ich vermittelt ins Hotelgasthof Postenlech.
00:07:31: Oh, das ist ein sehr bekanntes Haus!
00:07:32: Und da
00:07:32: habe ich dann meine Ausbildung gemacht...
00:07:34: Oh, es war
00:07:34: mega!
00:07:34: ...und da haben mich Gäste in den Norden mitgeschleppt quasi.
00:07:36: In Norderney erst und dann Hamburg.
00:07:38: Das ist so die kurze Geschichte meines Lebens.
00:07:41: Jetzt bin ich halt über dreißig Jahre im Hafen hier zu Beginn für mich sehr wohl.
00:07:45: Ich glaube was der Hamburger doch gut kann er kann Leistung honorieren Das glaube ich schon.
00:07:50: Also wenn du gut bist und Leidenschaft hast, ist aber überall so.
00:07:53: Ja
00:07:53: gut!
00:07:54: Die Leidenschaft die wir Steirer glaube ich mitbringen das ist zumindest etwas was ich glaube wissen zu können wird natürlich sehr hoch zugeordnet oder eingeschätzt.
00:08:05: und da muss ich auch sagen Wir sind auch glaube ich ein bisschen für Dienstleistung geboren weil wir immer versucht haben sehr sehr nett und sehr hilfsbereit um gastfreundschaftlich zu sein.
00:08:15: Und natürlich die Medaillität der Österreicher liegt so auch ein bisschen den Norddeutschen.
00:08:19: Die fahren ja auch gerne in den Süden, vor allen Dingen auch nach Österreich und ich glaube das ist etwas was hier oben ganz gut ankommt.
00:08:26: Genau!
00:08:27: So jetzt sind wir beide aus dem gleichen Bundesland quasi.
00:08:30: Ich komme aus dem Enstal geboren aber in Freuzberg.
00:08:33: also ich bin schon hab' schon die Wurzeln in der Südsteirmaquusin wenn man das so sagen darf und du bist ja doch im Süden noch in Graz zu Hause?
00:08:40: Genau Welche Unterschiede gibt es da?
00:08:43: und wollen wir mal schon einmal einsteigen, wonach schmeckt für dich die Steiermark?
00:08:47: Was ist das Besondere da?
00:08:49: Die Steiermarkt ist ein sehr, sehr ehrliches Bundesland mit natürlichen Gegebenheiten.
00:08:57: Die Gott sei Dank in den letzten Jahrzehnten nicht versaut worden sind, sei es durch zu viel was gebaut worden ist oder auch durch Infrastruktur.
00:09:07: Das Zweite ist, dass durch das kleinen Bauerndom und durch die kleinen Barzellen, die man dort nur hat oder erwerben kann dieses persönliche Nuduelle noch sehr stark im Mittelpunkt steht.
00:09:19: Und für mich schmeckt die Heimatsteiermark einfach nach Entdeckung, nach Nossagie, nach wahren Gerüchen und wahren Geschmäckern.
00:09:32: Und die Steiermark ist zwar oft dargestellt worden als rückständig oder altmodisch, aber das was sie in den letzten dreißig Jahren nicht gemacht haben nämlich der Natur auszubeuten und sich dem Tourismus komplett hinzugeben.
00:09:46: Ist heute deren großen Vorteil weil jeder sehen sich nach solchen Situationen um verbrauchte Natur.
00:09:52: herzliche Gastfreundschaft.
00:09:54: ich sage immer da wo ein grüß Gott noch so gemeint ist wie man das sagt
00:09:58: genau
00:09:59: dafür fühlt man sich hinterher sehr wohl.
00:10:00: ganz genau So, und jetzt ist es die Erlebnisregion Graz für die du jetzt auch in Hamburg bist.
00:10:08: Wir haben ein Event.
00:10:09: ihr macht einen Event auf der Riverstar hier von uns von Abit Und was wird da passieren?
00:10:16: Also was erleben wir heute?
00:10:18: Na ja gut!
00:10:18: Die Steiermark ist natürlich hier vertreten erstmal mit den Spezialitäten dieser Region aber nicht nur mit Spezialitäten die man genießen kann sondern auch mit visuellen Spezialiten.
00:10:29: Es wird eine Präsentation geben.
00:10:32: Es werden natürlich auch Künstler aus dem musikalischen Bereich hier auftreten, es wird natürlich die erlesenden Weine geben, die aus der Gegend kommen und letztendlich dien dieser Abend auch dazu ein bisschen Lust und Geschmack auf den Steiermarkt zu machen.
00:10:47: also wir wollen heute das Steiermark von ihrer besten Seite präsentieren.
00:10:51: Also Graz und Umgebung ist für mich eine zentrale Mittelpunkt.
00:10:55: Dort fahre ich hin dort lasse ich mich nieder weil Ich glaube, das Land ist so groß, dass man alle Ziele im Umfeld des Regions Graz und Umgebung sehr gut mit einem Tageshausflug erreichen kann.
00:11:07: Und deswegen sage ich immer genießt erst mal den zentralen Mittelpunkt nämlich die Stadt und die Umgebungen und dann nehmt euch Zeit für sehr, sehr sinnvolle Tagesausflüge.
00:11:17: Glaubst du, dass Graz in der Region drumherum noch unterschätzt wird?
00:11:22: Mittlerweile
00:11:23: nicht mehr weil ich sehr viele Leute kenne ... geheime Plätzchen oder wie sagen wir, diesen Jubel schon kennengelernt haben.
00:11:35: Das spricht sich ja auch rum!
00:11:37: Die Leute haben das sehr schätzen gelernt und die Leute wissen wo man sich entspannen kann... ...und mittlerweile ist auch das Angebot an Hotelbetten und darüber hinaus an kulturellen Veranstaltungen viel größer geworden.
00:11:49: Also ich bin sehr, sehr viel auf der ganzen Welt unterwegs.
00:11:53: Ich bin ja für die Lufthansa verantwortlich, weltweit für die Business Class habe ja mit Reisen eigentlich am liebsten nichts zu tun, aber ich mach's trotzdem oder bzw.
00:12:02: ich mag es auch gern weil sie haben ein Teil des Erfolges ist.
00:12:05: nur wenn ich wirklich wieder mal zurückkommen möchte zu der Boden der Datsachen dann ist das für mich wirklich meine Heimat.
00:12:13: und ich muss auch eines vielleicht dazu sagen warum ich das so hervorhebe isst.
00:12:17: Ich bin neunzehntundundsechsundsiebzig mit achtzig Demark.
00:12:21: fünfhundert Schilling hat mir meine Mutter gegeben hab ich dieses Land verlassen.
00:12:25: Und wenn ich jetzt hier die gegenüber sitze und ich mir mein T-Shirt anschaue oder meine Hose, dann denke ich immer das ist alles entstanden von Achtzig D Mark weil ich habe nicht den Lotter gewonnen.
00:12:39: Ich habe keinen gehabt der mich groß unterstützt hat.
00:12:42: Ich musste mir das alles selbst irgendwie zusammenbasteln und erarbeiten.
00:12:46: Und das ist eben, dass darf man nie vergessen!
00:12:49: Ich weiß woher ich komme, ich weiß was sich dieser Situation in meiner Jugend zu verdanken habe... ...ich weiß, dass D-Mut vor Hochmut kommt und deswegen bin ich sehr glücklich so aufgewachsen zu sein.. ..und wenn heute mir die Leute erzählen was sie haben und welche Autos in der Garage haben dann ist es mir relativ egal weil ich weiß, Achtzig DMG und achthunderttausend DMG ist eine große Differenz.
00:13:17: Es freut mich sehr, dass du das so sagst, weil ich verspüre das genauso.
00:13:20: Und ich würde es jetzt mal auf das steirische zurück geben oder zurückbeziehen, weil's mir genau so geht.
00:13:27: Ich bin meinen Eltern so dankbar, dass sie mich sehr früh haben gehen lassen.
00:13:30: Ich war mit sechzehn in diesem Gastro-Kurs ohne die Ausbildung und war ja mit neunzehn schon in Hamburg.
00:13:35: Also da hab' ich mich durchgekämpft – auf allen Wegen so!
00:13:40: Aufwachsender Steiermarkt, das ländliche bei mir noch ein bisschen mehr in den Bergen da am Dachstein.
00:13:46: Das hat mich schon sehr geprägt und es hat einen auch stark gemacht und ich glaube der Steirer an sich möchte auch etwas schaffen und das hast du im größeren Ich in meinem Bereich geschafft.
00:13:56: Das ist schon toll.
00:13:57: also ich beziehe es bei mir wirklich wo komme ich her?
00:13:59: so geerdet?
00:14:00: Und diese Statussymbole?
00:14:03: Ich sehe es genauso.
00:14:04: Mir braucht keiner kommen mit was.
00:14:05: Gott wie viele in Häusern ist mir so egal, der Mensch muss ja erzählen und er muss ja auch irgendwie ... So wie wir jetzt gegenüber sitzen freut's mich sehr dass man sich versteht und gleich merkt da ist eine Verbindung oder so.
00:14:16: Es gibt Menschen, da ist das ja gar nicht so weil in der Blender ich sage mal es gibt so vieler Blender ne?
00:14:21: Es muss jeder mit sich selbst ausmachen was für ihn gut oder schlecht ist oder was ihm die nötige Zufriedenheit bringt.
00:14:29: Ich kann nur für mich sagen, ich habe noch nie jemanden gesehen der am Ende aller Tage sich mit seinem Ferrari eingraben lässt oder den seinen Sack mit lauter hundert Euro Scheinen auskleidet.
00:14:42: Oder den Sack von Porto trinkt...
00:14:44: Das hat man vielleicht auch nicht gesehen!
00:14:45: Ja aber
00:14:47: das bringt
00:14:48: nichts.
00:14:48: Ich glaube eine zufriedene Alltagssituation ist etwas was viel sinnvoller ist und was einem glücklicher macht.
00:14:56: Ja, es mag alles sein.
00:14:57: Es kann alles sein!
00:14:58: Jeder muss für sich einen Weg finden indem er morgens aufstellt und sagt ich schau gerne in den Spiegel Ich bin da so sehe ich aus.
00:15:06: Ich stehe zu mir zu dem was ich mache.
00:15:08: Ich gehe mit offenen Augen durch den ... Durch den Wald sage ich immer.
00:15:12: Und meine Mutter hat immer gesagt Denk dran wird im Hut in der Hand kommst du durch das ganze Land.
00:15:17: Das war so ein Satz, den ich mir niemals entgehen habe lassen.
00:15:21: Natürlich gibt's auch Fehler die man im Leben macht aber die Fehler sind dazu da haben sie wieder gut zu machen.
00:15:27: Und nochmal zurück zum Koch an sich, du bist Partizier des Jahres auch mal geworden glaube ich so?
00:15:33: Genau!
00:15:34: Das war deine Präferenz in der Küche also die süßen Sachen quasi weil das andere nicht so.
00:15:40: oder wie kam das... Nein
00:15:42: wir haben ja bei uns in der Steiermark also immer als Präference gehabt Zuhause wenn jemand kam einen sogenannten Mehlspeisenteller also hier sagt man Weihnachtsbettchen dazu.
00:15:51: da gab es ein Spagatkraft und alles mögliche Und ich habe immer meine Mutter geholfen beim Kipferl drehen und beim Ausstechen usw.
00:16:01: Ich habe mir gemerkt, dass meine Mutter wenn etwas nicht gelungen ist sehr traurig war also fast so ein bisschen melancholisch Und ich wollte das nie.
00:16:09: Deswegen habe ich immer versucht, noch mehr ihr abzunehmen und es besser zu machen damit sie glücklich ist.
00:16:14: Und irgendwann später habe ich dann erfahren, dass für Sie so eine Verzweiflung war, dass es nicht immer gleich gut wird oder sich diesen Traum von Vorstellung erreicht.
00:16:27: Und das hat mich dann so geprägt, dass ich gesagt hab okay, pass auf.
00:16:31: Mich fasziniert das.
00:16:32: und irgendwann habe ich gesagt ja ... Nachdem ich dann so viel Erfahrung hatte, dass wär auch was, was du gerne machen musst nämlich Kochen oder Patisserie.
00:16:40: Dann hab' ich ihn grad gelernt und da hab' die meiste Zeit in der Patissierie verbracht.
00:16:44: Da lag bei Witzig mein Schweizer Stuben als Chefpatissier.
00:16:49: Das hat sich dann so entwickelt aber mittlerweile natürlich ist es längst Vergangenheit.
00:16:52: Mittlerweile weiß ich das von der Vorspeise bis zum Dessert alles stimmen muss.
00:16:57: Ja, ich glaube das wissen wir alle.
00:16:58: Du bist ja ein guter Gastronom und Unternehmer und Zachbuchautor.
00:17:01: Ich glaube da hat sich wirklich viel ergeben.
00:17:03: Faszinierend ist auch tatsächlich dass der Koch an sich so einen Fernsehmedium geworden ist Köchin.
00:17:09: Das war ja früher nicht.
00:17:11: also ich finde das Kochen im Fernsehen hat Ja, echt eine Präsenz.
00:17:15: Die hätte man sich ja vor vielen Jahren so nicht vorstellen können.
00:17:19: Was ich aber toll finde!
00:17:20: Also
00:17:20: ich kann das nur sagen... Ich habe einen Sonntag mit dem modalischen Chef vom CDUF gesprochen, der hat gesagt, hätten Sie nicht nachmittags Roseneinkopps Küchenschlacht und Bares Firares?
00:17:29: Hätten sie keine Chance mehr auf Platz eins zu sein?
00:17:32: Stellt euch mal vor wir sprechen heute von einer Sendung wie Küchenschlacht Mit einem Markenzell von nahezu zwanzig Prozent.
00:17:38: Das heißt jeder fünfte Fernseher nachmittag schon vierzehn-nach zwei schaut die Küchenglacht.
00:17:42: Daran kann man sehen.
00:17:44: Daran sieht man, dass Kochen ein ich sage es mal bewusst krisensicheres Thema ist.
00:17:50: wie alle müssen essen wollen essen außer wir sind krank dann können wir das nicht tun aber ansonsten wollen wir essen.
00:17:57: und deshalb ist es für mich immer noch etwas wo ich sage ja wenn ich heute mit sehr viel ...detail Verliebtheit, diesen Beruf lerne oder in die Schule gehe und dann konsequent an mir arbeite und ich ein gewisses Talent mitbringe ist das genauso einen Erfolgsberuf wie jeder Influencer.
00:18:14: Wie jeder heute im digitalen Bereich Karriere macht.
00:18:17: so kann man auch in diesem Beruf noch eher Karrieren machen und man kann auch hier glaube ich auch gutes Geld verdienen
00:18:24: Unbedingt, ich glaube schon.
00:18:25: Und das sollte man auch den jungen Menschen mitgeben nicht jeder muss studieren gehen.
00:18:29: Das war immer so ein Ausspruch von mir auch bei meiner.
00:18:31: Zube ist im Hafen wir brauchen auch das Handwerk und in dem Moment dann halt auch dass kochen.
00:18:35: das ist glaube ich ganz wichtig.
00:18:37: lieber Johann.
00:18:39: nochmal abschließend zurück jetzt zu vollmunt wo wir heute Abend mit geladenen Gästen das erleben dürfen.
00:18:47: Das ist ja ein Projekt, was in der Steiermarkt glaube ich schon mehrmals gibt.
00:18:50: Wo
00:18:50: es jetzt nicht rein ums Essen geht sondern... Was ist das Besondere an Vollmund?
00:18:56: Ja also das ist eine Initiative eben von der Stadt Graz und Umgebung.
00:19:01: Wir machen dort Veranstaltungen außergewöhnlichen Plätzen.
00:19:05: Also ich war zum Beispiel dabei als wir verbotenen Kontrollzone, also zutrittesverbotene Kontrollzone am Flughafen Graz.
00:19:13: Okay.
00:19:14: Ein Dinner veranstaltet haben unter außergewöhnlichen Bedingungen mit noch zusätzlichen Attraktionen.
00:19:20: jetzt sind wir hier in Hamburg wo sehr viele Hamburger Gäste einladen auch Gästen von DHW Kiel auch sehr viele prominente heute Abend.
00:19:27: Kollegen werden kommen die Melzer dann kommt natürlich der Sascha und noch viele andere Kollegen oder Freunde die ich kenne sehr viele Zeitschriften.
00:19:37: ja Wir wollen einfach so ein bisschen von dieser leisen Region und der Anführungszeichen auch an ungewöhnlichen Orten ein bisschen Werbung machen, denn man weiß ja das im Leben Emotionen an Außergewöhnlichem oder... in außergewöhnlichen Situationen schon einiges hinterlassen können.
00:19:55: Und ich sage jetzt mal hier bei euch auf dem wunderbaren Schiff hier in Hamburg im Hafen, bei nahezu dreißig Grad!
00:20:02: Ich hoffe mit einem ordentlichem Essen und exzellenten Weinen von den besten Winzern dieser Region dann natürlich mit tollen Gästen, ein bisschen Show oder ein bisschen Infotainment-Unterhaltung.
00:20:14: ja ich sag mal man muss heute auch schon zu seinen Gästens gehen.
00:20:18: Man kann nicht immer hoffen dass jeder sagt Da habe ich irgendwann mal was gehört, da gehe ich hinein.
00:20:23: Wir müssen schon auch von uns ein bisschen sprechen erzählen und etwas präsentieren um Leute wirklich für uns zu begeistern.
00:20:34: Das sieht man ja hier in Hamburg bei den Fußballvereinen aus der HSV in der zweiten Liga war.
00:20:39: Ich glaube die hatten mehr Zuschauer wie in der ersten Liga.
00:20:41: daran sieht man.
00:20:42: das ist auch unser Ziel.
00:20:43: wenn wir Fans oder Verbündete oder Freunde für das finden was wir verkörpern dann kann uns nichts passieren.
00:20:50: Wenn wir nur Werbung machen, ist es vielleicht oft verbuft weil die Leute sagen ach diese Werbung dieses Sondangeboten interessieren mich nicht.
00:20:56: das Ziel muss sein eine sehr authentische ehrliche Gastfreundschaft zu zeigen und wenn der Gast abends nach Hause geht.
00:21:04: es war ein schöner Abend.
00:21:05: ach das möchte ich mal kennenlernen oder fahre ich vielleicht mal hin?
00:21:08: Dann haben wir alles erreicht.
00:21:10: mehr ist nicht das Ziel von diesen Veranstaltungen.
00:21:13: Das
00:21:13: hört man taugt quasi so ungefähr, lieber Johan wir sind am Ende des Gesprächs.
00:21:17: ich möchte noch mal einfügen man kann jetzt ja ganz gut nach Graz kommen.
00:21:20: es gibt ja die Flugverbindung Hamburg-Graze
00:21:23: und vor dem kann man
00:21:25: da richtig hinfahren und kann dann die Erlebnisregion Graz live erleben.
00:21:28: Ich würde sie jedem empfehlen.
00:21:29: ich werde auch denen nichts tun.
00:21:31: bei mir wird eine Rundreise Es wird Hamburg-Graz Dann besuche ich die Verwandten da unten dann geht's ins Install.
00:21:37: Erlaube ich mir zu sagen, geht über Salzburg wieder zurück.
00:21:39: Ich kann dir
00:21:40: vielleicht einige Schiche noch zum Abschluss sagen.
00:21:42: Enstal ist ein sehr schönes Gebiet in der Steiermark und ... Das sagt nichts Falsches!
00:21:48: Nein, nein, ich sag nix Falsches.
00:21:49: Nein nochmal, ich sage das aus zwei Gründen.
00:21:51: wir haben nämlich eine...ich mache auch Produkte, ich mache z.B die steilische Bergkäse-Suppe.
00:21:58: da kommt der Käse aus der Ensamorkerei.
00:22:00: davon verkaufen wie im Jahr Ich würde sagen, nahezu eine Million Backungen von dieser frische Suppe.
00:22:08: Und jetzt seit neuestem, seitdem ich das sagen habe gibt es täglich für Zehntausend Passagiere Käse aus dem Enster bei Lufthansa.
00:22:17: Das ist glaube ich die Region nicht ganz so schlecht denn der Käse.
00:22:20: wenn er nicht gut wäre würden wir sicherlich nicht der ganzen Welt einen Käse vom Enster präsentieren.
00:22:26: Deswegen kannst du stolz sein.
00:22:28: Fahr nach Hause, grüße die Leute und sagen sie so weiter in die Kühe ordentlich pflegend damit wir genug Käse
00:22:34: haben.".
00:22:34: Das
00:22:34: mache ich gerne.
00:22:35: Lieber Johann ist es war mir eine große Freude.
00:22:37: Danke dir fürs Gespräch!
00:22:38: Ja, ich danke euch auch.
00:22:39: Ich danke dir und ich wünsche natürlich allen Leuten, die nach Hamburg kommen, dass ihr auch mal auf euer Schiff gehen und eine Rundreise machen also... Es ist natürlich nicht jeden Tag schon ein Wettbewerb heute muss man fairerweise sagen aber es ist immer noch nie ein Problem.
00:22:54: Und dann geht bei Landungsbrötchen zehn, das ist meine Empfehlung.
00:22:57: Man isst da dieses Krabbenbrötchern, verstehst du, legendär?
00:23:00: Damit Sie wissen oder wir wissen warum das so legendä ist unser Regisseur bei der Kükenschlacht der Idiot fährt in der Pause hier hin und holt für die Mannschaft Krabpenbrötche.
00:23:10: Ja, und er muss sich wirklich sagen wenn einer den Aufwand betreibt von Altener dahin fährt und die Brötchen holt, dann muß es was Besonderes.
00:23:20: So verbleiben wir.
00:23:21: Alles Gute, auf heute einen schönen Abend und weiterhin viel Erfolg!
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