Podcast aus dem Hamburger Hafen mit Dragan Botic
Shownotes
In der neuen Folge von „Hubis Hafenschnack“ spricht Hubi mit Dragan Botic, Geschäftsführer der Rainer Abicht Elbreederei und Barkassen-Meyer. Die beiden Geschäftsführer geben Einblicke in die Fusion ihrer Traditionsunternehmen, erzählen von den Herausforderungen, Chancen und Synergien, die sich aus der Zusammenarbeit ergeben und berichten, wie sie die Hafenrundfahrten in Hamburg gemeinsam in die Zukunft führen wollen.
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00:00:01: Das Herz von Hamburg, das ist der Hafen.
00:00:04: Mit all den Menschen die dort arbeiten leben und lieben.
00:00:07: Sie erzählen mir alle zwei Wochen Geschichten von der Waterkant.
00:00:11: Mein Name ist Hubert Neubacher aber alle nennen mich Hubi.
00:00:15: Ich bin der Chef von Parkassen Meier Und das hier ist
00:00:18: Hubis
00:00:18: Hafenschlag an einem ganz besonderen Ort für mich und mit einem besonderen Menschen.
00:00:37: Und zwar ist Dragan Botic, heute mein Gesprächspartner, Mitgeschäftsführer bei der Elbrede Rehabi, Inhaber vor allem.
00:00:45: Lieber Dragan ich freue mich dass du hier bist!
00:00:47: Ich freue mich auch Ubi!
00:00:49: Dass wir beide hier sind ne?
00:00:51: Genau
00:00:51: so
00:00:52: weil wir haben ja doch einiges zu erzählen und zu verkünden da ich ja nun auch inzwischen Geschäftsführer sein darf bei der Elbriederei Abich, da kommen wir gleich noch dazu wie das passiert ist.
00:01:04: Da dich jetzt die wenigsten kennen bisher, dann nutzen wir die Gelegenheit ein bisschen darauf einzugehen.
00:01:10: Wie fing deine Zeit beabigt an?
00:01:13: Seit wann bist du beabigt?
00:01:14: Das eine gute Frage!
00:01:16: Das ist auch ne lange Geschichte.
00:01:18: Wollen wir sie kurz machen oder?
00:01:19: Wir
00:01:20: müssen es ein bisschen kürzen.
00:01:23: Also...
00:01:24: Erster Gedanke.
00:01:25: Wann warst du das erste
00:01:26: Mal
00:01:27: Zugang?
00:01:27: Mit mich hat die Schifffahrt gepackt, Finkenwärter am Wasser und da bin
00:01:33: ich
00:01:33: auch aufgewachsen.
00:01:35: Die Haddockdampfer haben mich fasziniert des Wassers als Kind dort gespielt und so bin ich zur Schifffer gekommen und Maschinenbau.
00:01:44: dann passierte das mit Abit und so bin ich eben zu Abit gekommen.
00:01:48: Aber du bist ja tatsächlich auch schon ewig dabei, also was heißt dein erster Einsatz?
00:01:52: Ich erzähle ja auch gerne meine Geschichte wie ich vom Kellner zum Kassenbetreiber geworden bin.
00:01:57: Du hast dir auch, ich sag mal als Fensterputz ein bisschen angefangen
00:02:01: als
00:02:02: Kind als Jugendlicher.
00:02:03: Wir haben beide ziemlich ähnlich den Staat hingelegt.
00:02:06: Ich bin auch mit acht, neun Jahren immer von Fingenwerder im Dampfer rüber.
00:02:12: Und dann bei Abich an die Station, damals waren es nur vier Bakassen.
00:02:16: Ja.
00:02:17: Dann habe ich Fenster geputzt und so fing diese ganze Geschichte mal an.
00:02:22: Sehr klein, moderat und immer mehr und mehr.
00:02:26: Da wollte ich auch bei Bakassen Meierfenster putzen aber da hat man mich nicht gelassend weil ich war ja ein Abichmann.
00:02:32: Genau!
00:02:33: und heute sieht die Situation ein bisschen anders aus.
00:02:36: Das
00:02:36: haben wir bis letztes Jahr durchgezogen, du durst es auch letztes jahr noch nicht fenster putzen?
00:02:39: Nein leider nicht!
00:02:42: Es geht natürlich tatsächlich in die Richtung was bei Kassen Geschichte angeht.
00:02:46: so ein bisschen also die Mitbewerbergeschichte, die wir nach wie vor haben hatten.
00:02:51: wie auch immer Und wann bist Du offiziell bei Abich dann eingestiegen?
00:02:55: Also reiner Abicht Elbriederei?
00:02:57: Also
00:02:58: ganz offiziell... Genau an diesem Datum saß ich und habe meinen Arbeitsvertrag unterschrieben.
00:03:09: Da sagte noch, kann ich mich ganz genau daran erinnern?
00:03:12: Sagt der Rainer Abich Mensch jetzt jemanden einstellen und das was weg weit gerade passierten.
00:03:19: aber er hat es dann gemacht und Ich hab denn auch mein wie ich in den letzten verundzwanzig jahren gemacht oder ja für zwanzig.
00:03:28: Nun kann man ja, wenn wir ihn haben unterwegs ist am Hafen durchaus sehen dass das eine große Erfolgsgeschichte ist.
00:03:33: was habe ich angeht als größte Rederei in der Fahrgastchefert, Personbeförderung, Hafenrundfahrt wie auch immer.
00:03:40: Da warst du ja durchaus schon beteiligt den letzten Jahren.
00:03:43: also du bist ja technisch sehr versiert.
00:03:45: Was hast du nochmal gelernt?
00:03:46: Also Maschinenbauer habe ich gelernt dann noch ne Technikerschule auf Abendsschule oder in Habensschule gemacht und meine Leidenschaft ist Schiffe bauen, Schiffe zu konstruieren.
00:03:58: Da ist irgendwie habe ich da so ein Faible für... immer noch mal wieder einen draufzulegen.
00:04:03: Wir fingen dann an mit dem Traude umbauen, aus dem hat sich das denn heute alles so gesteigert?
00:04:08: Mit den Dächern und Cabriolet und Gastronomie am Bord behauptbar in den Barkassen-Klima... Die Zeitreise hat es auch so vorgegeben.
00:04:18: Wie sehr ist die Flotte bei Abich gewachsen von ein Jahrzehnt bis letztes Jahr.
00:04:23: jetzt so?
00:04:24: Oh, zwei Tausend Eins waren wir ungefähr bei Zehn, neun und dann noch die vier Fager-Schiffe.
00:04:33: Das waren also dreizehn.
00:04:35: Und
00:04:36: du tättelst ungefähr?
00:04:37: Ja,
00:04:37: ganz ehrlich!
00:04:39: Es ging Schlag auf Schlag tatsächlich.
00:04:41: Man kann immer so im Stitt sagen anderthalb Schiffe pro Jahr haben wir dann zugekauft oder gebaut eben.
00:04:50: Überall involviert, ich glaube ihr habt es auch dann immer wieder etwas intensiviert und verbessert.
00:04:54: Also Dinge die man beim Neubau davor hat vielleicht anders kann man da verbessern.
00:04:58: Gibt's denn irgendwie ein Projekt oder einen Schiff wo du dich besonders dran erinnst?
00:05:05: Das war so das größte Ereignis meines Lebens!
00:05:08: Erste längere Flache, muss man so sagen.
00:05:11: Genau
00:05:11: das ist wir nennen sie ja Flundern und das war ein Highlight.
00:05:15: Das war eine verrückte Geschichte.
00:05:17: auf dem Bierdeckel gezeichnet in einer Kneipe mit Tis Berenz bei anderthalb Promille wenn ich ehrlich sagen muss.
00:05:25: Tis
00:05:26: Berenz ist einer von den Werftleuten?
00:05:27: Genau
00:05:28: das sind die Werft-Berrenzen, finden Werder einen sehr guter Freund und dem Vater gehörte die Werfte noch zu dem Zeitpunkt Und da haben wir dann beschlossen, morgens anzutreten.
00:05:40: Noch ich sag mal mit Restalkohol und Harmin das präsentiert den Bierdeckel und wie das Ganze auszusehen hat.
00:05:46: Aus diesem ist denn diese Geschichte gestartet.
00:05:49: Wir haben tatsächlich in sieben Monaten dieses Schiff komplett fertiggestellt.
00:05:55: Keiner von uns ist ein gelernter Schiffsbauer gewesen sondern alles aus Leidenschaften.
00:06:01: Es war einfach ein Wahnsinnsteam.
00:06:03: jeder konnte irgendwas Und da daraus entstand Klein Erner.
00:06:06: Naja, und
00:06:07: schon auch ein bisschen um die Konkurrenz zu ärgern.
00:06:09: Das muss ich jetzt ja schon sagen!
00:06:10: Das war das erste, sag' ich mal... Die lange Stretch-Bakasse, die mehr Leute mitnehmen konnte – mit Speicherstadt, Steigenberger und Durrindhotel.
00:06:19: Die wollten wir weiterhin bedienen.
00:06:21: Da waren dann die heutige Nellie Abich zu klein geworden….
00:06:25: …und eine ja manchmal auch.
00:06:26: Die haben wir alle bedient.
00:06:28: Und dann kam eben die Klein Erna
00:06:31: Naja und ich habe das natürlich immer beobachtet, mehr recht als schlecht oder wie auch immer.
00:06:35: Also es war schon immer eine Herausforderung.
00:06:38: Ich kann dir auch eins sagen, dass ich irgendwann aufgehört zu zählen wenn Neubauten kam weil es war für mein Unternehmen also bei Kassenmaier Irgendwann nicht mehr so relevant, weil ich dachte, da wird noch ein Schiff Meer rumfährt von Abit oder so ist für mich nicht so tragisch.
00:06:54: Das hat auch weiter funktioniert.
00:06:56: Ich glaube durch meine Nische und weil ich doch Dinge ein bisschen anders und bunter gemacht habe.
00:07:00: das hat mir immer nicht so weh getan aber der Markt hat es nur noch hergegeben.
00:07:05: also der Erfolg hat euch ja recht gegeben dass es definitiv jetzt glaube ich vier von den Flunden, wie du sagst gibt also die halt auch wirklich ausgelegt sind auf Personbeförderung Hafenrundfahrt den Menschen in Hamburger Hafen zu zeigen.
00:07:16: Das ist ja so.
00:07:17: die Hauptgrundlage.
00:07:18: Genau
00:07:19: das ist unser Kerngeschäft ist natürlich Hafenrundfahrten und von dir das Geschäft ist mehr das Kerngeschäft der Schader.
00:07:26: erkunden dass es individueller.
00:07:28: ihr geht da mehr auf dem Kunden ein wir natürlich auch.
00:07:31: aber es ist eben anders.
00:07:32: Ihr seid da persönlich am Kunden dran.
00:07:36: Hab da die Leidenschaft und den Fokus auf diese Schadervaten gelegt?
00:07:40: Nein, wir haben da auch natürlich auch mal extra viel Wert draufgelegt.
00:07:42: Und wir kommen ja nochmal dazu gleich als Übergang so... Wir sitzen ja nun hier beide als Geschäftsführer.
00:07:49: der Rainer-Abericht Elbrederei Das ist ja nun die Neuigkeit überhaupt, die wir im Ende November der Welt mitgeteilt haben.
00:07:58: Jetzt befinden wir uns seit gut drei Monaten in dem Prozess der Transformation oder des Zusammenwachsens.
00:08:05: Erzähl du uns an Zuhörerinnen und Zuhören so ein bisschen, wie kam es dazu?
00:08:09: Also warum abigt um Meier zusammen.
00:08:12: Und seit wann gibt's die Idee...
00:08:14: Also, Kindheitstraum war das von mir schon, wo ich anfing in den Richtung Vereinigung.
00:08:23: Das muss zusammen mit den alten Gesellschaften ging nicht so einfach.
00:08:28: Die Familientraditionen da hielt man immer dran fest und nein und geht nicht.
00:08:34: Wir müssen ja auch an dieser Stelle sagen, auch Herr Rainer Habicht war oft im Gespräch mit Hübi und hat den Dialog gesucht.
00:08:42: Und dann ist man wieder ein Stück weitergekommen und das war glaube ich das erste Mal, zwei Tausend und dreizehn?
00:08:48: Nein,
00:08:49: dreizehn war es mit mir noch nicht so richtig.
00:08:52: Da waren ganz kleine Versuche.
00:08:54: Das habe ich aber noch nicht gesehen.
00:08:56: Es war in dem ersten Corona-Lockdown mal eine Chance und da haben wir uns unterhalten und ich muss zugeben... Ich war zu dem Zeitpunkt noch nicht so weit, dass ich gesagt hätte, ich könnte meinen Unternehmen weitergeben oder in die Zukunft führen.
00:09:09: Weil ich mich persönlich einfach noch nicht bereit gefühlt habe.
00:09:12: Ich war noch zu sehr verankert und dann waren wir ja alle in dieser Corona-Situation wo ich auch dachte, nee Neubacher da musst du selber rauskommen erst mal das machst du jetzt noch nicht.
00:09:20: Aber ihr habt es ja dann weiterverfolgt Und Du bist ... Wann auf mich zugekommen sag?
00:09:25: Das war... vierundzwanzig im Oktober
00:09:30: Genau, Oktober November.
00:09:32: Da kann man heute sagen, da bin ich dann auch zweigleisig gefahren.
00:09:36: Weil da waren die Gespräche schon Anteile von Abit oder eben den Gesamtkauf oder der Anteil und für mich stand auch im Raum wenn das mit Abit klappt dann nur im Zusammenschluss mit Ruby weil alleine hätte ich mir das nicht ganz zugetraut.
00:09:53: Das ist schon für mich ein sehr wichtiger Punkt gewesen Denn ich bin sehr stark auf dem Operativen am Ponton.
00:10:02: Da ist Hubi weniger stark drin und Hubi ist eben PR-und nach draußen hin sehr, sehr stark.
00:10:09: Und das ergänzt sich wahnsinnig gut!
00:10:10: Das war immer mein Traum.
00:10:12: Mensch lasst doch denjenigen das machen was er mit Leidenschaft beherrscht.
00:10:17: Ich mache das was ich mit leidenschaften.
00:10:19: Das ist eben draußen das operative Geschäft und so hat das immer weiter.
00:10:26: Ja, zusammengeschweißt und...
00:10:27: Man muss dazusagen.
00:10:28: Ich muss das ein bisschen erläutern für alle die zuhören.
00:10:31: Der Weg war der, dass Elbräderer Abicht, also Rainer Abigt, der Gründer, der über sechzig Jahre da am Ruder stand und das sehr erfolgreich geführt hat mit Hilfe von dir und anderen tatsächlich mit seiner Frau Iris das Geschäft übergeben habe.
00:10:43: Das heißt du hast Abigt!
00:10:45: gekauft, finanzierte ich auch immer.
00:10:48: Und das war im Oktober-November vierundzwanzig schon im Gange
00:10:52: und
00:10:53: parallel bist du dann auf mich zu und haben wir uns unterhalten.
00:10:56: Ich konnte es erst noch gar nicht glauben weil wir doch ein paar Punkte hatten wo wir sagen ob das passt oder nicht und das hat sich dann im ersten halb Jahr bis Sommer letzten Jahres fünfundzwantzig so ein bisschen hingezogen.
00:11:07: wo wir dann plötzlich merken ja ist kann ein Weg geben, also wir haben eine Idee.
00:11:12: Wir haben gesucht.
00:11:13: ich glaube wirtschaftlich waren wir uns schnell einig aber es waren eben noch viel Emotionsarbeit, viel Baugefühl das Vertrauen und das war eben das was uns beiden geprägt hat und was auch letztendlich zum Erfolg geführt hat dass wir heute zusammengegangen sind und ich finde das fantastisch prima besser kannst nicht sein.
00:11:34: Der absolute Game Changer.
00:11:35: Das muss man einfach sagen...
00:11:36: Ich finde auch, du weißt das kann man vielleicht auch noch sagen in der heutigen Situation, vielleicht wenn die Menschen zuhören und das in einem Jahr hören ist es ein bisschen anders glaube ich.
00:11:45: aber es ist natürlich eine Transformation, die man mitmacht.
00:11:48: Absolut!
00:11:49: Ich glaub für uns mein Team und mich vielleicht noch ein bisschen mehr weil wir dadurch jetzt mit unserer kleinen Flotte uns der Großen angeschlossen haben.
00:11:57: Aber nichtsdestotrotz ist es die richtige Entscheidung für uns da doch die Idee haben Wir wollen zusammen in die Zukunft gehen genau diese Dinge nutzen, das operative an der Brücke.
00:12:07: Was du dürfen vorkommen nicht vergessen unseren dritten Geschäftsführer, der auch natürlich sehr wichtig ist für das ganze Plus, das ganze Team und so weiter.
00:12:15: Das heißt wir sind gerade am Zusammenwachsen und es funktioniert einigermaßen gut.
00:12:20: Wir haben natürlich noch ein paar kleine Herausforderungen, aber wir sind auch erst am Anfang.
00:12:24: Weil die Vision ist ja am Ende tatsächlich zusammen stark zu sein und ein gutes Ding zu machen.
00:12:30: Und das Schöne, das muss ich auch allen sagen meinen lieben Fans, die jetzt zuhören... Ich darf ja weiterhin nach außen auftreten darstellen, Netzwerken usw.
00:12:40: Das war toll!
00:12:41: das Wichtigste, ich darf den Podcast weitermachen.
00:12:44: Was heißt Darf?
00:12:44: Ich möchte muss... Das wollte
00:12:46: gerade einmal zu Ende führen!
00:12:48: Ich finde
00:12:49: es glücklich dass ich es darf.
00:12:50: Es war ja ein wichtiger Punkt auch für mich genau, dass sich diese Dinge Vorrangig machen will.
00:12:55: Also davon wollen wir nicht sprechen, du musst
00:12:57: tun.
00:12:59: Da bitte ich drum!
00:13:00: Weil da bist Du der größere Experte.
00:13:02: Du beherrsch das einfach mit Bravour und das ist toll.
00:13:05: Das zeignet Dich ja auch aus, dass es einfach so... Ich glaube
00:13:09: wir haben da gute Ansatzpunkte miteinander gut umzugehen und das in die Zukunft zu führen.
00:13:14: Wenn jetzt die Zuhörerinnen oder was sind meine Aspekte?
00:13:18: Für mich war's ganz wichtig.
00:13:19: Es war der richtige Moment zum richtigen Zeitpunkt die Bakassenmaier flotte und mein Team in eine gute Zukunft zu führen.
00:13:27: Das war mir wichtig, das wurde uns auch sehr schnell klar dass das funktionieren kann.
00:13:31: es ist natürlich für alle eine neue Situation.
00:13:34: da muss man sich ein bisschen anpassen und ich muss auch sagen oder bin ich auch sehr dankbar dafür dass ich dadurch die Chance habe den Druck, den ich durchaus.
00:13:43: Ich habe meinen Job ja auch ein Dreißigjahr sehr gerne gemacht bei Kassen.
00:13:47: Mein Baby alles wunderbar die Kunst bei Kasten und so weiter.
00:13:50: aber man muss ja in Zukunft denken und im Endeffekt sie ist jetzt der Druck und die Last, die man bisher alleine hatte auf mindestens drei Schultern verteilt werden nicht sogar mehr wenn das ganze Team dazu zählt.
00:14:01: Das ist der Grund warum ich zugestimmt hab
00:14:05: Und ich kann Genau dein Worten folgen, das ist von der anderen Seite auch und ich habe es selber unterschätzt.
00:14:11: Du sagst ja immer so, mein Laden ist etwas kleinere.
00:14:16: Das sehe ich heute gar nicht so.
00:14:17: Das ist schon eine Riesenhausnummer und man sieht das jetzt in der Transformation, Integration, Digitalisierung und das ist ein Riesenberg an Arbeit.
00:14:30: Alle sagen, wenn man bei Kassenmeier ist kleiner hat da mir nichts zu tun.
00:14:34: Trotzdem die Auslastung war ja, ich sag mal nahezu, zu ninety-fünf Prozent.
00:14:40: Na du weißt ja auch, dann muss ich schon einhaken!
00:14:41: Ich habe auch Rainer Abichtmar gesagt und dir auch in vergangenen Jahren als diese vielen Schiffe kam.
00:14:47: Ich hab immer gesagt, wenn ihr zehn Leute mal nicht mitnehmen könnt müsst ihr nicht gleich neue Schiff bauen.
00:14:51: Da drehen wir sehr drüber.
00:14:52: gelacht, aber so gefühlt hat sich so angefühlt damals.
00:14:56: Und ich glaube wir haben aber auch und das muss man auch dazu sagen in der Vergangenheit durchaus relativ kollegial miteinander schon zusammengearbeitet um auch mal diesen Druck rauszunehmen dass wir alle gar nicht miteinander können.
00:15:07: ja wir sind ein Gewerbe was sehr umworben ist Aber wir haben glaub ich schon über die letzten Jahre hinweg auch schon gut miteinander agiert uns geduldet und sind miteinander gut umgegangen.
00:15:17: also ich die Letzten.
00:15:21: Also zehn Jahre ist das ziemlich sehr, sehr charmant an der Brücke abgelaufen.
00:15:27: Man darf es weltweit nicht zu finden in der Konstellation, dass zwanzig Mitbewerber auf irgendwie vierzig Quadratmeter Tickets verkaufen und dass da dann manchmal Reibereien sind.
00:15:39: Das ist völlig normal.
00:15:41: aber so wie es manchmal beschrieben worden ist in Zeitungen mit irgendwelchen ganz schlimmen Slogans Blödsinn sag ich immer, das war natürlich nicht so.
00:15:50: Jeder hat für seine Brötchen kämpfen müssen.
00:15:52: Das ist nun mal wenn man auf so engen Raum mit so viel Mitbewerbern zusammenarbeitet... Das müssen
00:15:57: wir auch weiterhin hin.
00:15:58: aber das ist überhaupt nicht unser Bestreben!
00:16:00: Wir wollen einfach zusammen jetzt einen guten Job machen und für unsere Leute gute Arbeitsplätze schaffen.
00:16:05: dass es uns allen gut geht.
00:16:08: Wirtschaftlich bleiben auf jeden Fall, das bleibt nicht aus.
00:16:11: Ganz großes Dankeschön an alle Mitarbeitenden.
00:16:15: Ist das Herz unserer Firma, beider Firmen.
00:16:17: Weil ohne die keine Chance.
00:16:22: Wir beide können gar nichts ausrichten.
00:16:24: Das sind einfach die, die da draußen das ganze rocken.
00:16:28: Jeden Tag immer wieder aufs Neue und so eine Saison ist nicht zu unterschätzen.
00:16:33: Das ist wahnsinn viel Arbeit!
00:16:34: Also auch vielen Dank nochmal und auch von mir an alle Tragen zu dir noch mal ein bisschen.
00:16:39: Jetzt bist du ja auch schon so lange dabei, ich darf jetzt ein bisschen mehr in der Stadt unterwegs sein.
00:16:45: Du bist operativ am liebsten im Hafen.
00:16:50: Wo denn genau?
00:16:51: Was ist so dein Lieblingsplatz?
00:16:52: Gibt es einen Ort wo du sagst, wo du am liebsen bist?
00:16:55: Also es war immer die Brücke vier.
00:16:58: das ist so mein Lieblungsplatz weil von da habe ich immer die ganzen Schiffe im Blick.
00:17:02: aber es wird wohl dem Nächstbrücke zwei werden, weil man da einen schöneren Blick hat.
00:17:08: Das ist ja schmeichelhaft.
00:17:09: Also man muss auch erklären, Brücke zwei ist die Bondon-Zentrale bei Kasselmeyer
00:17:13: und Brücke
00:17:13: vier ist der große Verkaufsdresen von Arbeit.
00:17:16: Ja also wir freuen uns auf wenn du da hinkommst und wir werden da wahrscheinlich häufig zu sehen sein.
00:17:20: ich werde durch uns mal drauf.
00:17:21: Ich bin dadurch genau in der Mitte und die Laufwege zur eins oder zur sechs sind genau da ist absolut die Mitte.
00:17:28: deswegen wird die zwei wahrscheinlich der bessere Platz sein um schneller agieren zu können und kürzere Wege zu haben.
00:17:36: Jetzt sind wir da am Anfang unserer Fusion.
00:17:39: Erzähl doch mal, was ist unsere Idee?
00:17:41: Wo siehst du uns vielleicht in fünf Jahren?
00:17:43: oder wo sind gerade noch die Herausforderungen um dahin zu kommen?
00:17:48: Was ist unser Ziel?
00:17:49: Das ist eine sehr, sehr gute Frage, Hubi.
00:17:52: Vollumfänglich werde ich Sie natürlich nicht beantworten können.
00:17:55: dafür brauchen wir eine Glaskugel.
00:17:58: aber wo ich uns in fünf jahren sehe Wir müssen auf jeden Fall zusehen, diese Werte die wir haben sie zu erhalten.
00:18:06: Das ist das eine.
00:18:08: Da müssen wir natürlich immer noch die Wirtschaftlichkeit betrachten Die glaube ich von Jahr zu Jahr nicht einfacher wird.
00:18:15: Und was natürlich noch sehr groß kommt ist eben die Antriebskonzepte E-Technik.
00:18:22: Also wir müssen natürlich in die Richtung Umweltbewusster und das muss man alles komprimieren.
00:18:29: Das ist genau, warum wir auch zusammengegangen sind.
00:18:33: Der größte Hype an der Sache ist einfach dieser Synergieeffekt und Skaleneffekte.
00:18:38: Weil dadurch reduzieren wir ja schon reichliche Emissionsausstoß weil wir natürlich Schiffe komprimieren in den Abfahrten Und vorher sind dann keine Ahnung, fünfzehn Schiffe gefahren, Haferundfahrt und jetzt können sie eben neun Schiffe machen.
00:18:53: Man muss dazusagen es sind über vierzig Schiffe in der Flotte die wir haben und die werden wir entsprechend natürlich einsetzen das nicht alle vierzig tagtäglich unterwegs ist.
00:19:01: Also
00:19:02: man kann immer sagen so fünfzig Prozent der Flotte ist unterwegs in der Saison im Winter sind's nur zehn Prozent.
00:19:08: Jetzt fragt sich jeder, warum braucht man so viele Schiffe?
00:19:11: Kann ich ganz klar erklären.
00:19:12: Es geht auch mal ein Schiff kaputt dann muss Ersatz her denn sind vier Schiffe in der Werft wir wollen ja auch alles erhalten und in meinen Ordnung haben da fällt auch viel Arbeit an und so sind eben ein paar Schiffe im Reparatur und ein paar schiffe eben im Background zum wenn man einen Joker-Schiff brauchen die die dann das Geschäft machen.
00:19:32: aber die Hälfte ungefähr der Flotte ist immer unterwegs.
00:19:36: Im Einsatz sind sie alle natürlich, also wir nutzen sie auch für Charterfahrten oder so je nachdem an welcher Stelle ein Schiff gebraucht wird.
00:19:44: Da haben wir jetzt viel Spielraum.
00:19:45: So dann haben wir noch zum Abschluss Einheiler in diesem Jahr.
00:19:49: was wir erwähnen wollen ich durfte das ja mit Bakassenmaier schon mal feiern es liegt ein Jubiläum Das ist das Hundertste bestehen von der Elbredare Abicht und da wollen wir natürlich auch was tun, dass schon mal allen die jetzt zuhören.
00:20:09: Es wird etwas geben!
00:20:10: Wir sind in einer Planung.
00:20:11: im Herbst ganz genau der Termin den gehen wir noch nicht bekannt werden wir hunderte Jahre abig zelebrieren und das soll natürlich das Team mitbekommen aber auch die Hamburger und Hamburger Rennen
00:20:21: Absolut.
00:20:21: Ich denke, das wird ein Highlight!
00:20:23: Wir lassen uns auf Hubis Ideen überraschen... Ach ich
00:20:25: wieder ja!
00:20:26: Die gute Leutefabrik wird wohl auch einen Teil dazu beitragen und das wird schon.
00:20:32: da habe ich vollstes Vertrauen.
00:20:34: Das macht ihr schon.
00:20:35: Da haben wir auch Lust zu und ich denke mal es wird toll und dann soll auch alle dann freuen und bis dahin haben wir noch ein bisschen was zu tun.
00:20:43: Korrekt
00:20:43: Tragen?
00:20:44: Das war's schon.
00:20:46: Ich danke dir sehr fürs Gespräch.
00:20:47: Wir werden irgendwann noch mal einsteigen, es vielleicht fortsetzen und gucken.
00:20:51: Wenn wir noch mehr zu erzählen haben ... Jetzt geht's an die Arbeit!
00:20:54: Die Saison geht los.
00:20:55: Wir wollen schauen, dass alles auf einem guten Weg bleibt.
00:20:58: Ich bedanke mich auch.
00:20:59: Es hat viel Spaß gemacht.
00:21:00: Das war mein erster Podcast.
00:21:01: Super, freu
00:21:02: ich mich
00:21:02: sehr.
00:21:02: Hab ich noch nie gemacht.
00:21:04: Aber
00:21:05: kann man gut machen.
00:21:06: Dankeschön.
00:21:07: Danke.
00:21:09: Dieser Podcast ist eine Produktion
00:21:11: der gute Leudefabrik
00:21:12: in Kooperation mit Bakassen Maier, der Szene Hamburg Ahoi Radio
00:21:17: und dem Hamburg-Guide.
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